Budget Österreichs für
2025
Auszahlungen
von 123,2 Mrd. €
und
Einnahmen
von 105,1 Mrd. €
vor, was zu einem
Nettofinanzierungssaldo von rund
-18,1
Mrd. €
führt, bei einem Gesamthaushaltsdefizit von ca. 4,5 % des BIP. Die
Ausgaben steigen insgesamt um 2,1 %, die Einnahmen um 3,5 % im
Vergleich zu 2024, mit Schwerpunkten auf Landesverteidigung (4,39
Mrd. € in 2025) und Konsolidierungsmaßnahmen, die das Defizit
schrittweise reduzieren sollen.
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Gesamtauszahlungen:
123,2 Mrd. € (Anstieg um 2,1 %)
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Gesamteinnahmen:
105,1 Mrd. € (Anstieg um 3,5 %)
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Nettofinanzierungssaldo
(Defizit):
ca. 18,1 Mrd. €
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Gesamtstaatliches
Defizit:
ca.
4,5 % des BIP
Nettofinanzierungssaldo von rund -18,1 Mrd. € führt, bei einem Gesamthaushaltsdefizit von ca. 4,5 % des BIP. Die Ausgaben steigen insgesamt um 2,1 %, die Einnahmen um 3,5 % im Vergleich zu 2024, mit Schwerpunkten auf Landesverteidigung (4,39 Mrd. € in 2025) und Konsolidierungsmaßnahmen, die das Defizit schrittweise reduzieren sollen.
Gesamtauszahlungen: 123,2 Mrd. € (Anstieg um 2,1 %)
Gesamteinnahmen: 105,1 Mrd. € (Anstieg um 3,5 %)
Nettofinanzierungssaldo (Defizit): ca. 18,1 Mrd. €
Gesamtstaatliches Defizit: ca. 4,5 % des BIP
Wichtige Ausgabenbereiche
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Landesverteidigung: Steigerung der Ausgaben auf 4,39 Mrd. € (+8,6 %), inklusive Investitionen in Luftraumschutz und Fahrzeuge.
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Bildung & Integration: 100 Mio. € für Offensive 2025 (z.B. Deutschförderung, Gewaltschutz), mehr Mittel sind ab 2026 geplant.
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Höchstgerichte (VfGH, VwGH): Leichte Ausgabensteigerungen (z.B. 20,71 Mio. € für VfGH) bei gleichzeitigen Konsolidierungsbeiträgen.
Details zur Bundesregierung seit 2025
Die aktuelle österreichische Bundesregierung besteht aus dem Bundeskanzler, 13 Bundesminister/innen und 7 Staatssekretär/innen , was insgesamt 21 Mitglieder (ohne Bundeskanzler) bzw. 22 (mit Kanzler) sind, wobei die genaue Zusammensetzung und Zuständigkeiten (Ressorts) durch Novellen des Bundesministeriengesetzes angepasst werden können. Die Regierung wird vom Nationalrat gewählt und besteht aus dem Bundeskanzler, Vizekanzler und Bundesministern, Staatssekretäre unterstützen die Minister. Jährliche Kosten (ohne Aufwandsentschädigungen) :
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Ein Bundeskanzler : Euro 23.840,00 pro Monat x 14 = Euro 333.760,00
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13 Bundesminister/innen : Euro 247.000,00 pro Monat x 14 = Euro 3.458.000,00
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7 Staatssekretär/innen: Euro 119.000,00 pro Monat x 14 = Euro 1.666.000,00
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Jahressumme: Euro 5.457.760,00
Details
Gesamtauszahlungen 2025
(in
Mio. Euro)
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Total 123.200,0
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1. Recht und Sicherheit:
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Präsidentschaftskanzlei 12,7
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Bundesgesetzgebung 284,8
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Verfassungsgerichtshof 20,7
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Verwaltungsgerichtshof 27,6
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Volksanwaltschaft 15,7
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Rechnungshof 48,6
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Bundeskanzleramt 626,2
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Inneres 4.155,1
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Äußeres 655,7
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Justiz 2.402,7
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Militärische Angelegenheiten 4.390,8
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Finanzverwaltung 1.559,9
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Wohnen, Medien, Telekommunikation u. Sport 434,0
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Fremdenwesen 693,9
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2. Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie:
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Arbeit 10.345,4
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Soziales und Konsumentenschutz 5.799,5
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Pensionsversicherung 19.446,8
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Pensionen - Beamtinnen und Beamte 13.428,0
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Gesundheit 2.840,2
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Familie und Jugend 8.991,6
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3. Bildung, Forschung, Kunst und Kultur:
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Bildung 11.996,1
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Wissenschaft und Forschung 7.272,8
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Kunst und Kultur 670,7
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Wirtschaft (Forschung) 228,5
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Innovation u. Technologie (Forschung) 627,1
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4. Wirtschaft, Infrastruktur und Umwelt:
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Wirtschaft 1.366,1
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Mobilität 6.029,5
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Land- u. Forstwirtsch., Reg. u. Wasserwirtsch. 2.840,3
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Umwelt, Klima und Kreislaufwirtschaft 2.193,1
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Finanzausgleich 3.907,9
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Bundesvermögen 1.536,9
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Finanzmarktstabilität 0,3
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5. Kassa und Zinsen:
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Finanzierungen, Währungstauschverträge 8.384,0
Details
Gesamteinnahmen
2025
(in
Mio. Euro)
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Total 105.100,0
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Umsatzsteuer 40.100,0
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Lohnsteuer 37.200,0
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Körperschaftsteuer 12.100,0
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Kapitalertragsteuern 5.500,0
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Einkommensteuer 4.500,00
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Mineralölsteuer 3.700,0
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Sonstige Abgaben 14.300,0
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Sonstige Gebühren 18.900,0
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Ab-Überweisungen – 31.200,0
Sonstige Details zu Ausgaben in 2025
Arbeitslosigkeit:
317.540 Personen waren im Jahresdurchschnitt 2025 arbeitslos gemeldet. Das bedeutet eine Arbeitslosenquote von 7 % (Registerquote) im August 2025.
Die Arbeitslosenquote für Jugendliche (15- bis 24-Jährige) betrug 11,5 %, die Arbeitslosenquote für ältere Personen (55 Jahre und älter) lag bei 4,1 %.
Personen mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft waren besonders von Arbeitslosigkeit (12,1 %) betroffen.
Die Auszahlungen im Arbeitsmarktbudget Österreichs für das Jahr 2025 stiegen aufgrund der gestiegenen Arbeitslosigkeit auf rund 10,35 Mrd. €. Dies entspricht einer Erhöhung von etwa 164 Mio. € bzw. 1,6 % im Vergleich zum Jahr 2024.
Pensionen:
In 2025 lebten ungefähr 1.850.000 Millionen Personen, welche Pension beziehen.
Davon sind 260.000 Personen Beamte. Ausgaben in Milliarden 13,428 Euro.
Für
sonstige
Pensionist/Innen, also 1.590.000 Millionen Personen Ausgaben
in Milliarden 19,447
Euro.
Also
zwischen pensionierte Beamte/Innen
und sonstigen Pensionist/Innen ist eine große Differenz pro Person.
Asylanten:
Von 2015 bis 2025 hatte Österreich laut Statistik Österreich 449.426 Anträge.
Ungefähr 50 % der Asylanträge werden positiv anerkannt. Die meisten Asylanten leben in Wien, da sie in Wien höhere finanzielle Unterstützung erhalten. Ein vorgeschlagenes, einheitliches, österreichisches Unterstützungsmodell wurde noch nicht verwirklicht.
Die Kosten für Asylanten in 2025 waren 694 Millionen Euro.
Militär:
Im Vergleich zu 2024 wurde das Budget für das Militär um 12 % auf 4,4 Milliarden Euro erhöht. Obwohl die europäische Union ein Defizitverfahren gegen Österreich einleitete, befürwortet sie höhere Ausgaben, was höheres Defizit bedeutet.
Frage:
Was haben die regierenden Parteien in Österreich (siehe auch den Bericht Österreich Rezession 2023 – 2025) aus der Vergangenheit gelernt und was tun sie um die Situation für die österreichischen Bürger zu verbessern?